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  • 3. Herren erst im Schlussspurt zweiter Sieger!

3. Herren erst im Schlussspurt zweiter Sieger!

von Dieter Kral

Top Spieler Paul Berger kämpft sich nach langer Verletzungspause langsam wieder an die Spitze.

Unglücklicher kann eine Begegnung nicht laufen: Im Auswärtsmatch der 1. Herrenklasse beim TUSEM (5. Mannschaft) war das 3.Kettwiger Herren-Sextett in der Aufstellung P. Berger, Hüser, Kaes, Rehosek, Schneller und Ersatzmann Leusch (für den verhinderten Knorr von der „Vierten“ ausgeliehen) mit vollem Schwung in die Partie gegangen.

Zwei der drei Anfangsdoppel (Hüser/Kaes und Schneller/Rehosek jeweils in 3:1 Sätzen) konnten die Gartenstädter gleich für sich entscheiden, danach gewannen Hüser und Kaes auch ihre Einzel. Kettwig lag zu diesem Zeitpunkt sogar mit 4:3 vorn, musste dann aber 4 Niederlagen in Serie einstecken.

Die Folge: Tusem lag 7:4 in Front, Kettwig musste sich unbedingt steigern, was  auch mit Bravour gelang: Kaes, Rehosek und Mannschaftsführer Schneller schafften mit jeweils nervenaufreibenden 5-Satz-Siegen den 7:7 Gleichstand. Die Partie war wieder in alle Richtungen offen.

Im letzten Einzel hatte es Leusch mit einem ausgefuchsten Routinier zu tun und war leider ohne Chance. Die letzte Gelegenheit zum Erreichen einer Punkteteilung verpassten Hüser/Kaes als Doppel 1 der Kettwiger. Den ersten Satz konnte das Duo noch für sich entscheiden, mit 6:11, 8:11 und 4:11 war die Freude nach 2 ½ Stunden Spielzeit aber logischerweise auf Seiten des Gastgebers, der mit 9:7 beide Punkte behielt.

Bester Akteur des Abends war auf Kettwiger Seite Niklas Leon Kaes, der seine beiden Einzel und das Einstiegs-Doppel mit Partner Hüser gewann.

Durch die erneut äußerst knappe Niederlage fiel das 3. KSV Herrenteam in der Tabelle auf Rang 11 zurück, kann sich aber im nächsten (Nachhol-)Spiel auf eigenen Tischen am Samstag 12. Oktober (15 Uhr, Turnhalle Mintarder Weg 43) voll rehabilitieren: Gast ist TV Eintracht Frohnhausen IV, der lediglich einen Punkt besser auf Rang 8 liegt.

 Fotos: Dieter Kral              Text: Reiner Forstmann

 

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