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Tischtennis im Zeitraffer:
Die letzten Begegnungen.

von Dieter Kral

Jeder Punkt zählt, die Saison bleibt spannend! Hier im Doppel Paul Berger und Jan Niclas Hüser.

Unser Pressebeaufragter und "rasender" Reporter Reiner Forstmann ist gut erholt wieder aus dem Urlaub zurück und hat eine Zusammenfassung der letzten Spiele zusammengestellt. Licht und Schatten wechseln sich dabei ab, spannend bleibt es in den Ligen aber auf jeden Fall, denn in diesem Jahr ist es nur ein schmaler Grad zwischen Aufstiegs- und Abstiegsrelegation.

 

1.Herren: Luftholen im Abstiegskampf der Bezirksklasse.

Aufgrund der erhöhten Abstiegsquote steht die 1. Herrenmannschaft in der laufenden Spielsaison unter besonderem Druck. Diesen konnte sie im Heimspiel gegen die in der Tabelle besser platzierte Mannschaft DJK TB Ratingen mit einem überraschend klaren 9:3 Erfolg etwas aus dem Kessel bekommen. Spitzenspieler Vollmer wurde mit seinen beiden Einzelsiegen und dem Gewinn des Doppels an der Seite von Partner Tondorf zum „Kettwiger Spieler des Abends“.  Nach glatten 3 Stunden Spielzeit durften sich auch alle Mitspieler außer dem Doppel Kullik/Hüser über je einen Sieg im Einzel freuen.

Beim derzeitigen Tabellenführer der Liga TSV Fortuna Wuppertal II bekamen danach die Kettwiger leider ihre Grenzen aufgezeigt, dennoch wussten sie mit 3 Einzelsiegen (Vollmer = 2, Kullik = 1) sowie den Erfolg im Doppel  durch Vollmer/Tondorf zu überzeugen.

Das Kettwiger „Vorzeigeteam“ im Tischtennis belegt aktuell zwar noch Abstiegsrang 10, kann aber bei weiteren Punktgewinnen die „Schallmauer“ zu den gesicherten Plätzen durchbrechen. Die nächste Chance hierzu bietet sich bereits am Samstag 29. Februar um 18.30 Uhr in eigener Turnhalle gegen die Reserve des Ruhrnachbarn TTC Werden.

 

2.Herren: Tabellenvierter wurde mit 9:2 „abgeräumt“.

Nach dem 8:8 Remis in der Hinrunde hatte das 3. Herrenteam des VfB Frohnhausen diesmal wenig zu bestellen. Da auf Kettwiger Seite das obere wie untere Paarkreuz im Einzel unbesiegt blieben und zudem noch alle 3 Anfangsdoppel gewonnen wurden, war die Partie nach 2,5 Stunden Vergangenheit und das Kettwiger Kreisligateam um zwei Punkte zum Klassenerhalt reicher. Anhalt und P. Berger waren mit ihren jeweiligen Doppelpartnern insgesamt an 6 Zählern beteiligt. Für die restlichen  3 Zähler sorgten Rehosek und Ersatzspieler Steinebach (von der eigenen 4. Herren), die auch im gemeinsamen Doppel glänzten. 5 Spiele gewann das nervenstark agierende Kettwiger Sextett im 5. Satz, zwei davon mit nur 2 Bällen Differenz!

In der nachfolgenden Begegnung beim Kreisliga-Spitzenteam und heißen Aufstiegsaspiranten  zur Bezirksklasse Adler Union Frintrop IV hingen die Trauben dagegen für die Kettwiger zu hoch. Immerhin sorgte  P. Berger für den Ehrenzähler.

Auf dem 7. (Relegations-) Rang erwartet die KSV „Zwote“ nun am Sonntag 1. März um 14.30 Uhr auf eigenen Tischen mit Tusem III wiederum einen recht dicken Brocken, gegen den es im Hinspiel eine 4:9 Niederlage gab.

 

3.Herren: 7:9 Hinspiel-Niederlage gegen Tusem gedreht!

Auf eigenen Tischen zeigte sich das ganze Potential der Kettwiger  Mannschaft:  Nach 2,5 Stunden Spieldauer war die Gastmannschaft Tusem V mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse bezwungen! Diesen Kraftakt schaffte die Mannschaft, die in Bestbesetzung an die Tische gegangen war. Den größten Anteil am Erfolg hatte die Kettwiger Nr. 1 Paul Berger, der mit seinen beiden Einzel- und Doppelsiegen (mit Partner Kaes) zum Matchwinner wurde. Kaes (1), Knorr (2), Rehosek und Mannschaftsführer Schneller (je 1) holten die restlichen Zähler zu Sieg.

Die KSV Dritte belegt nunmehr Rang 5 in der 1. Herrenklasse des Kreises Essen und ist nur noch 2 Punkte vom 4. Rang entfernt, der immerhin zu einer Relegationsrunde in Richtung Kreisliga berechtigen würde. Am Samstag 29. Februar um 14.30 Uhr steigt in der Turnhalle Mintarder Weg die Begegnung mit der DJK Franz-Sales-Haus V, wogegen das Hinspiel bereits mit 9:3  gewonnen wurde. Die Chancen  stehen also gar nicht so schlecht, in der Tabelle einen Platz weiter nach vorn zu rücken. 

 

4.Herren: Kein Trumpf gegen das „runderneuerte“ Franz-Sales-Haus-Team!

Im Vergleich zum Hinspiel, das die 4. KSV Herren noch mit 9:5 für sich entscheiden konnten, trat der Kontrahent (FSH VI) diesmal gleich auf 5 Positionen mit neuen Spielern an! Zudem hatte er das Glück, von den 4 Spielen, die über die volle Distanz von fünf Sätzen gingen, gleich drei für sich zu entscheiden. Somit blieb es für die Kettwiger Gäste am Ende bei 3 Gegenzählern durch Hein/Conrad und Zens/Leusch in den Anfangsdoppeln sowie durch Hein im Einzel. Die KSV „Vierte“ rangiert aktuell auf (Relegations-) Rang 9 der Tabelle, allerdings punktgleich mit Rang 7. Am Dienstag 18. Februar (19.30 Uhr) wird nunmehr mit TTC Werden IV der Ruhrnachbar der das Hinspiel bereits mit 9:4 für sich entscheiden konnte, am Mintarder Weg erwartet.

 

KSV Nachwuchs:  3 Punkte -  gute Ausbeute aus zwei Spielen!

Während das Match der im alten Jahr gegen DJK Stadtwald noch mit einem klaren 8:2 Heim-Erfolg abgeschlossen wurde, endete die Partie in 2020 mit einem 5:5 Remis. Ausschlaggebend war, dass die Kettwiger Mannschaft nur mit 2 Spielern (ohne ihre Nr. 1 Aigner) angetreten war und somit 3 Zähler kampflos abgeben musste. Das Duo Lukas Rexhausen und Julius Stein schlug sich unter diesen Bedingungen dennoch recht gut und kam durch Rexhausen (3) und Stein (2) zu allen Gegenzählern im Einzel. Nach einem 1:2 Rückstand im Anfangsdoppel ging leider Satz Nr. 4 unglücklich mit 10:12 an die Gastgeber.

Im anschließenden Heimspiel gegen das in der Tabelle besser platzierte Team  von SV Moltkeplatz war Aigner wieder an Bord, diesmal traten die Kettwiger sogar als Quartett an. Aigner, Rexhausen und J. Stein gewannen je ein Einzel, das Doppel Aigner/Stein steuerte einen weiteren Zähler zum 4:6 Endstand bei. Dies bringt der Kettwiger Mannschaft immerhin einen Punkt ein, mit dem der Abstand auf die vorderen Plätze weiter verringert werden konnte.

Am Samstag 29. Feb. 14 Uhr, steht die nächste Begegnung beim Tabellenzweiten Tusem IV (Planckstr. 40) auf dem Programm.

Bilder: Dieter Kral      Text: Reiner Forstmann

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